STRANGER THAN FICTION #24 // 28.1. - 6.2.2022

STRANGER THAN FICTION 2022

Liebe Freund*innen des guten Dokumentarfilms,

eine besondere Zeit, ein besonderes Jahr für unser Dokumentarfilmfest STRANGER THAN FICTION liegt hinter uns: die 23. Ausgabe fand im Sommer 2021 statt – erstmals mit Open Air-Vorführungen, aber auch erstmals seit unserer ersten Tour in Kinos in NRW 2007 ohne Vorführungen in den anderen Städten. Nun blicken wir zuversichtlich nach vorne und STRANGER THAN FICTION #24 soll wieder an seinem angestammten Platz im Festivalkalender und in allen teilnehmenden NRWStädten als Kino-vorführungen stattfinden.

Und dafür hat sich viel Schönes finden lassen: international mit neuen Produktionen aus Österreich, Belgien, Portugal, Mexiko und den USA sowie mit einem Schwerpunkt mit drei Filmen israelischer Filmemacher*innen, die sich vor allem dem Verhältnis ihres Landes zur eigenen Armee widmen. Und aus NRW ein Blick über die Grenzen hinweg: ebenfalls nach Mexiko, nach Burkina Faso, Kuba und nach Detroit – dem Firmensitz von General Motors und einer Stadt, deren Menschen und Schicksal überraschend viel mit Bochum und der Schließung des Opel-Werkes zu tun hat. In dieser Sektion freuen wir uns besonders auf lebhaften und persönlichen Austausch mit den Filmemacher*innen vor Ort und mit den Zuschauer*innen.

Dieser Austausch ist uns auch immer wichtig bei den Werkstattgesprächen zum Gerd-Ruge-Stipendium – seit Jahren Bestandteil von STRANGER THAN FICTION und seit 20 Jahren eine wichtige Förderung für die Recherche zu neuen Projekten. Aus diesem Anlass wollen wir am 3. Februar in Köln auf zwei erfolgreiche Produktionen blicken, die mit Hilfe des Stipendiums entstanden sind: „Comrades in Dreams“ von Uli Gaulke, der 2001 eines der ersten Gerd-Ruge-Stipendiums erhielt, und „Oeconomia“ von Carmen Losmann, ein Film, der im Oktober 2020 in die Kinos kam und bisher über 22.000 Zuschauer erreichte. Und wir wollen mit diesem Tag zudem an den großen Journalisten und Namensgeber Gerd Ruge erinnern, der im Oktober 2021 gestorben ist.

Wir wünschen allen eine gute Zeit im Kino,
Joachim Kühn & Dirk Steinkühler